Politisches
Basis
Als mutige Bürger in der DDR dem Regime die Stirn boten, bildete sich das Bündnis 90. Das waren aktive Leute. Sie haben sich eingesetzt für Demokratie. Das hat mich schwer beeindruckt. Und als das Bündnis 90 auch im Westen Mitglieder suchte, bin ich beigetreten. Mit der Vereinigung mit den Grünen kam ich zu der neuen Partei Bündnis 90/Die Grünen. Ich bin gerne in dieser Partei. Es sind vernünftige Menschen, die sich für eine lebenswerte Zukunft in Erftstadt und anderswo einsetzen.
Näheres: www.gruene-erftstadt.de
Integrationsrat
Durch eine Gesetzesänderung heißt er jetzt "Ausschuss für Chancengerecchtigkeit und Integration". Nun ja. Am 18.11.25 wird er zum ersten Mal tagen. Er besteht aus den 10 Vertretern, die gleichzeitig mit der Kommunalwahl gewählt wurden und aus 5 Menschen, die vom Rat in dieses Gremium entsandt wurden. Einer davon bin ich. Ich bin gespannt auf den Austausch und welche Folgen sich ergeben. Bei der ersten Sitzung wird es wohl noch keine inhaltlichen Entscheidungen geben.
Der Ausschuss besteht aus
5 Personen von "Erftstadt-bunt vereint": Tatjana Schneider, Maxim Istomin, Rachic Bouchequif, Subaani Jegatheeswaran, Shafuiullah Raofi
4 Personen von "LIFE": Najla Jacobi, Bernd Fritz, Daniele de Groot, Azam Heshmati und
1 Person von VfE (Vielfalt für Erftstadt): Daniel Gengadevi
Vom Rat entsandt wurden: Pascal Schog, Knut Walter (beide CDU), Sarah Esser-Stelzer (SPD), ich (Grüne) und Hilfegard Gramatzky (AfD).
Patriotismus
Als ich ein kleines Kind war, so um die 5, habe ich viel mit meiner Mutter geschmust, ihr gesagt, dass ich sie lieb habe.
Irgendwann habe ich mir die Hände gewaschen. Mein Vater war dabei. Er sagte sehr ernst, dass das mit der Liebe Folgen hat. Wenn ich das ernst meine, gehört dazu, dass ich das Waschbecken nach Benutzung wieder sauber mache und nicht erwarte, dass meine Mutter das tut. Und zur Liebe gehört dann auch, dass man den Tisch mit abdeckt und auch sonst schaut, dass man seiner Mutter hilft und ihr nicht mehr Arbeit macht als notwendig. Weil Liebe Folgen für das Verhalten hat.
Wenn ich Patriotismus höre, muss ich oft an meinen Vater denken. Es geht nicht darum große Fahnen rauszuhängen und die Nationalhymne möglichst laut mitzusingen. Nichts gegen Fahnen und Nationalhymne, aber das ist es nicht. Wenn man sein Land liebt, dann tut man etwas. Das kann das Mitmachen bei CleanUp sein, Nachhilfe für Schüler geben (mit oder ohne Migration), das Bepflanzen und Pflegen einer Verkehrsinsel, das Suchen und Debattieren möglichst guter Lösungen (also Politik) und vieles mehr. Das kann durchaus engagiert und manchmal auch laut sein.
Ja. In dem Sinn bin ich ein Patriot.
Was sicher nicht dazu gehört: das Schlechtreden, das Miesmachen, das Schüren von Hass gegen andersartige, der Wunsch, dass es anderen schlechter gehen soll.
Im Moment sind die Vorbereitung für die neue Periode im vollen Gange.
Ich bin im Rat und im Ausschuss für öffentliche Sicherheit und im Werksausschuss Stadtwerke. Wenn etwas zu berichten ist, werde ich das hier tun.